Lifeline-Crew im Einsatz auf offener See. Im Hintergrund links das Schiff Lifeline, in der Mitte ein Boot mit geretteten Menschen. Im Vordergrund zwei Lifeline-Crewmitglieder in der Nahaufnahme, die Rettungswesten und Helme tragen

Über uns

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Beinahe täglich ertrinken Menschen bei ihrer Flucht über das Mittelmeer. Obwohl diese Menschen ein gesetzlich verbrieftes Recht auf Schutz haben und ein Recht, dass ihr Anspruch zumindest geprüft wird, versperrt ihnen die Europäische Union den Weg. Mit allen Mitteln werden Menschen auf der Flucht abgehalten – auch um den Preis von Menschenleben. Das ist unmenschlich, und das können wir nicht hinnehmen!

Menschen in Seenot zu retten, ist nicht nur ein Gebot der Menschlichkeit. Es ist eine Pflicht, die im internationalen Seerecht verankert ist. Von diesem Konsens hat sich die EU mit ihrer inhumanen Politik verabschiedet – und eine Grenze im Mittelmeer errichtet, an der Tausende ihr Leben verloren haben. Um Menschen in Seenot zu retten, haben wir 2016 MISSION LIFELINE gegründet und mit unserem Schiff LIFELINE seither mehr als eintausend Menschen vor dem Ertrinken bewahrt.

Im Sommer 2018 wurde die LIFELINE von den maltesischen Behörden beschlagnahmt und ihr Kapitän Claus-Peter Reisch vor Gericht gestellt. Doch wir geben nicht auf. Nach wie vor kooperieren wir mit anderen Hilf- und Rettungsorganisationen, und auch ohne unser Schiff ist es uns gelungen, weitere Rettungsmissionen auf die Beine zu stellen – mit allen uns möglichen Mitteln. Solange Menschen über das Mittelmeer flüchten, werden wir alles dafür tun, ihre Leben zu retten.

Unterstützen Sie uns dabei – durch Ihre Spende, eine Fördermitgliedschaft, als Partnerin oder Partner oder als Teammitglied.

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