G7-Nachlese

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24. Juli 202

Gedicht von Thomas Gsella

Ja, war schön in Garmisch-Partenkirchen,
Dieser Gipfel auf dem Schlösschen fein.
Alle hatten sichtlich ihr Plaisirchen,
Und da will man auch spendabel sein.

Vier Milliarden kratzten sie zusammen
Gegen Hunger auf der Welt und so.
Scheinchen, die aus Portokassen stammen,
Machen noch die Toten lebensfroh.

Vierzig hatten die UN erbeten,
Aber Geben heißt nicht nur: Hier, friss.
Geben heißt auch: die mit Füßen treten,
Die der Gebende zu Boden schmiss.

Einhundert Milliarden steckt der deutsche,
Steckt allein der deutsche in den Krieg.
Zuckerbrot ist tot, hoch leb` die Peitsche.
Der globale Hunger meldet: Sieg.

Foto: Tom Hinter

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