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2017
Nov 
01. 

SEENOTRETTUNGSORGANISATIONEN FORDERN RICHTUNGSWECHSEL IN DER FLÜCHTLINGSPOLITIK

Gemeinsame Forderung deutscher Seenotrettungsorganisationen an die künftige Bundesregierung

Wir, die unterzeichnenden Nichtregierungsorganisationen, wenden uns heute an die künftige deutsche Bundesregierung. 

Wir sind seit 2015 auf dem Mittelmeer aktiv, wo wir Menschen in Seenot vor dem Ertrinken retten. Ohne unseren Einsatz, den wir als Bekenntnis zu den internationalen Menschenrechts- und Flüchtlingskonventionen sehen - die auch Deutschland ratifiziert hat – würden weitaus mehr Menschen vor den Toren Europas sterben. 

Wir fordern die künftige deutsche Bundesregierung daher auf, sich in der kommenden Wahlperiode entschieden gegen Menschenrechtsverletzungen im Kontext der Flucht über das Mittelmeer einzusetzen und sich hinter die lebensrettende Arbeit der zivilen Seenotretter*innen zu stellen.

Die Militarisierung und Abschottung von Europas Grenzen steht in eklatantem Gegensatz zur internationalen Schutzverantwortung der Europäischen Mitgliedstaaten gegenüber Flüchtenden. 

Konkret fordern wir:

  • Ein Ende der Unterstützung der libyschen Küstenwache durch die EU und ihre Mitgliedsstaaten, solange die Einhaltung von internationalem Seerecht sowie humanitärem Völkerrecht nicht garantiert werden kann.

Als größter EU-Mitgliedsstaat trägt Deutschland Mitverantwortung nicht nur für die unzureichende Reaktion auf den tausendfachen Tod Flüchtender auf dem Mittelmeer, sondern auch für das gefährliche Vorgehen der von der EU ausgebildeten und finanzierten libyschen Küstenwache. Bei mehreren Vorfällen mit der libyschen Küstenwache in internationalen Gewässern wurde in den vergangenen Monaten das Leben und Wohlergehen von Flüchtenden und Retter*innen massiv gefährdet. Viele Tote waren dadurch zu beklagen! 

Die Zusammenarbeit mit den libyschen Behörden muss auf Basis der Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit, internationaler Menschenrechtsstandards wie dem non-refoulement Gebot und internationalen Seerechts wie dem „place of safety“ basieren. Solange dies nicht gewährleistet ist und die libysche Küstenwache Flüchtende gegen ihren Willen zurück nach Libyen bringt, fordern wir die Unterstützung der libyschen Küstenwache durch finanzielle Mittel und Trainings sofort zu beenden. Außerdem muss die Gewalt gegenüber Flüchtenden und Retter*innen öffentlich verurteilt werden.

In diesem Zusammenhang ist ferner klarzustellen, dass Libyen, aber auch die angrenzenden Maghreb Staaten kein solcher „place of safety“ sind. Die Rückführung Geflüchteter in diese Länder ist aus humanitärer Sicht unverantwortlich und aus völkerrechtlicher Sicht rechtswidrig.

  • Ein Ende der Kriminalisierung von Flucht 

Flucht stellt für viele Menschen, die von Gewalt, Krieg und Verfolgung betroffen sind, eine zentrale Überlebensstrategie dar. Diese zu kriminalisieren, bedeutet, dass die Menschen noch höhere Risiken auf sich nehmen müssen, um lebensbedrohlichen Situationen zu entkommen. In diesem Zusammenhang ist auf die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 hinzuweisen, die besagt, dass ein möglicher “illegaler” Grenzübertritt zum Zwecke eines Schutzgesuches nicht unter Strafe gestellt werden darf (Art. 31 I). Schon seit 1951 ist somit klar, dass die Art der Kriminalisierung von Flucht, wie wir sie derzeit erleben, zynisch und falsch ist.

  • Ein Ende der Kriminalisierung privater Seenotrettungsorganisationen 

Wir fordern die öffentliche Unterstützung und Anerkennung durch die künftige Bundesregierung für die notwendige und lebensrettende Arbeit ziviler Seenotretter*innen. Des Weiteren bitten wir um eine offizielle Stellungnahme zur Festsetzung des NGO Schiffs „Iuventa“ durch italienische Behörden.

  • Ein staatlich organisiertes ziviles Seenotrettungsprogramm auf dem zentralen Mittelmeer, das mit angemessenen Kapazitäten zum Suchen und Retten von in Seenot geratenen Menschen ausgestattet ist.
  • Die zwischenzeitliche Nutzung der im Mittelmeer präsenten europäischen Marinekapazitäten für proaktive Such- und Rettungseinsätze
  • Die Schaffung sicherer und regulärer Einreisewege nach Europa.
  • Solidarität zwischen den EU-Mitgliedsstaaten 

Italien darf mit den entstehenden Herausforderungen durch ankommende Gerettete nicht allein gelassen werden. Die Aufnahme und Verteilung Schutzsuchender ist eine europäische Verantwortung, die nicht einzelnen Mitgliedsstaaten an den europäischen Außengrenzen überlassen werden darf.

 

Unterzeichner*innen:

Jugend Rettet e.V.

Mission Lifeline e.V.

Sea Watch e.V.

SOS MEDITERRANEE Deutschland e.V.

2017
Oct 
23. 

LIFELINE RETTET 287 MENSCHEN DAS LEBEN

Bereits die erste Mission der LIFELINE rettet Menschenleben! In einem Einsatz am 26.09.2017, bei dem auch die Crew mit einem Piratenangriff konfrontiert war, konnten alle Menschen gerettet werden. Gabriel Tizón - Fotograph an Bord der LIFELINE - zeigt bewegende Bilder der Menschen, die ohne Hilfe ertrunken wären:

2017
Sep 
26. 

DIE VORBEREITUNGEN LAUFEN...

2017
Aug 
18. 

WIR HABEN EIN SCHIFF GEKAUFT!

Endlich ist es soweit, MISSION LIFELINE hat ein Schiff gekauft und wird mit eigenen Missionen im September starten. Letzte Wartungsarbeiten werden gerade in Malta abgeschlossen, die Vorbereitungen für den ersten Einsatz laufen auf Hochtouren. An dieser Stelle sei Sea-Watch e.V. für die reibungslose Kaufabwicklung gedankt - MISSION LIFELINE übernimmt ab September die "Sea-Watch 2", die dann als "LIFELINE" im Mittelmeer kreuzt.

Der größte Dank geht natürlich an alle Spender und Spenderinnen, die es möglich machen, dass Menschenleben im Mittelmeer gerettet werden. Axel Steier dazu: "Trotz der zunehmenden Kriminalisierung von privaten Seenotrettungs-Organisationen durch die Europäische Union und ihrer Staats- und Regierungschefs und die immer skrupelloser auftretende libysche Küstenwache, lassen wir uns nicht von der Pflicht abbringen, Menschenrechte und internationales Seerecht im Mittelmeer zu verteidigen. Gerade in Zeiten, in denen Schiffe wie die Iuventa beschlagnahmt werden und MSF durch die herrschenden Umstände dazu gezwungen wird, ihre Einsätze zu pausieren, ist es umso wichtiger, ein Zeichen zu setzen und weitere Rettungs-Kapazitäten durch ein zusätzliches Schiff zur Verfügung zu stellen."

Wer die kommenden Einsätze unterstützen möchte, kann dies schon mit einem kleinen Beitrag tun, beispielsweise durch die Finanzierung einer Rettungsweste - davon werden 1000 Stück an Bord benötigt.

2017
Aug 
16. 

FÄRÖER-SCHIFF ADE!

Ihr erinnert Euch sicherlich an die Inspektion des Schiffes vor kurzem. Die Ingenieure haben inzwischen Ihren Bericht abgegeben. Mit dem Ergebnis können wir leider nicht zufrieden sein, denn es sind mehrere versteckte Mängel festgestellt worden. Wir haben uns deshalb entschieden, vom Kaufvertrag sofort zurückzutreten. - Ohne Schaden in finanzieller Hinsicht!

An dieser Stelle vielen Dank an die Ingenieure Jan und Peter, die uns vor einem Schaden bewahrt haben!

Ein neuer Kandidat wird nun gesucht. Die Vorarbeiten dazu laufen auf Hochtouren! Sobald feststeht, welches Schiff wir nun nutzen können, informieren wir hier ausführlich darüber. Wir gehen davon aus, dass es nicht mehr lange dauert!

Danke an alle, die so geduldig gewartet haben!

2017
Jun 
01. 

LEILA AKINYI FÜR MISSION LIFELINE

2017
Apr 
28. 

MEGALOH: WEIL WIR ALLE VERANTWORTUNG TRAGEN...

2017
Apr 
16. 

KONSTANTIN WECKER UND DIE BANDA INTERNATIONALE

Konstantin Wecker und die Banda Internationale spielten im Rahmen des neuen Gesprächsformats Ballroom Talk eine Ballroom Session. Das Lied heißt "Ich habe einen Traum" (K. Wecker, Arr. J. Gerstengarbe), ist als Single bei Ballroom Records erschienen und auf allen wichtigen Download-Plattformen erhältlich. Der Gewinn der Verkäufe geht an MISSION LIFELINE e.V. Hier kannst Du Dir die Single kaufen: iTunes / Amazon Schon der Klick auf die Werbung im Video hilft uns :-)

2017
Mar 
01. 

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