• EN
  • DE

MDR: DRESDNER SEENOTRETTER BESCHOSSEN

Sie wollen Menschen im zentralen Mittelmeer vor dem Ertrinken bewahren. Auf einer Patrouille ist das Rettungsschiff "Lifeline" jetzt selbst in Not geraten. Der Mitorganisator Axel Steier aus Dresden ist sich sicher: Libysche Milizen haben uns während des Rettungseinsatzes beschossen.

Seit wenigen Tagen ist das Rettungsschiff "Lifeline" vor der Libyschen Küste auf See und rettet Menschen vor dem Ertrinken. Der Dresdner Verein "Mission Lifeline" hatte für ein altes Forschungsschiff eineinhalb Jahre lang Spenden gesammelt. Doch gleich der erste Einsatz ist beinahe in einer Katastrophe geendet. Nach Augenzeugenberichten haben sich am Dienstag die Ereignisse überschlagen. Mitten in einer von MRCC Rom (Maritime Rescue Coordination Centre) beauftragten Rettung eines kleinen Holzbootes, hielt mit hohem Tempo ein Schnellboot auf die "Lifeline" zu. Als ersichtlich war, dass es sich dabei um ein mit Maschinengewehren und Kalaschnikows bewaffnetes libysche Schiff handelte, sprangen die Flüchtlinge aus dem Holzboot in Panik über die Reling und retteten sich auf die "Lifeline".

weiterlesen

2017
Sep 
29. 

PRESSE ARTIKEL