#savethem

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Dresden, 11.03.2020

Der von MISSION LIFELINE initiierten Evakuierung von Kindern und Müttern stehen keine finanziellen Hürden mehr im Weg. Die am Sonntag, 8.3.2020 gestartete Spendenaktion sollte die Kosten eines Charterfluges von Lesbos nach Berlin sicherstellen.

Axel Steier: „Der Flug ist jetzt finanziell abgesichert. Es sind sogar mehr als die erforderlichen 55.000€ zusammengekommen. Die Spendenbereitschaft ist überwältigend! Ein nicht unerheblicher Teil der Spenden erreichte uns auch aus Österreich.“

Zeitweise war sogar der Server von MISSION LIFELINE wegen tausender gleichzeitiger Zugriffe überlastet, so dass die Website des Vereins kurzfristig nicht mehr erreichbar war.

Axel Steier: „Die Evakuierung aus Lesbos mit den dortigen menschenverachtenden Zuständen duldet keinen Aufschub. Das wissen die Menschen hier sehr gut. Die zögerliche Art und Weise von Politikern, stellt ganz klar ihre Glaubwürdigkeit in Frage. Das Grundgesetz sollte Richtschnur und Verpflichtung sein. Es geht um Kinder und Familien, denen aktuell grundlegende Menschenrechte verwehrt werden.“

MISSION LIFELINE erwartet jetzt sofort Signale aus der Politik, die bislang weitgehend zu der Rettungsaktion geschwiegen hat.

„Während man sich über die Verteilung von Menschen unterhält, geht vor Ort nichts voran. Es muss unmittelbar geholfen werden. Wie bei Naturkatastrophen muss auch in menschengemachten Krisensituationen schnell gehandelt werden. Alles andere gefährdet weiter das Leben tausender Kinder!“

Dietrich Bauer, Vorsitzender Diakonie Sachsen, fordert Horst Seehofer und das Bundesinnenministerium auf, dem von MISSION LIFELINE gecharterten Flugzeug sofort eine Start-/Landeerlaubnis in Berlin zu erteilen, damit hilfsbedürftige junge Menschen aus der Situation auf Lesbos evakuiert werden können.

Spenden, die über die Evakuierung hinausgehen, fließen in ein Hospital, für das wir sehr gern mit NGOs vor Ort kooperieren. Weitere Flüge sind natürlich denkbar!

Foto: Lars Hermes

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