#5 Solidarity instead of Separation

#5 Solidarity instead of Separation

Die EU setzt auf Abschottung. Mindestens 35.000 Menschen sind in den letzten Jahren dieser Politik zum Opfer gefallen und auf dem Weg nach Europa ums Leben gekommen. Die EU schaut weg – wir aber nicht. Menschen in Not zu helfen, ist ein Gebot der Menschlichkeit. Deshalb lassen wir uns nicht spalten, sondern setzen uns für Solidarität ein. Mit jenen, die über das Meer fliehen. Und jenen, die in libyschen Internierungslagern Folter, Vergewaltigung und Versklavung ausgesetzt sind.

Der EU mag das egal sein, solange diese Menschen nur dort sind und nicht nach Europa kommen. Uns nicht! Der EU ist auch egal, dass sie durch massive Ausbeutung von Menschen und Ressourcen in Ländern des globalen Südens maßgeblich zu den Fluchtursachen beiträgt. Diese Politik und Haltung schüren ein Klima der Hetze. Überall in Europa verschärft sich die Situation – es mangelt an Empathie und auch an Solidarität mit Menschen in Not.

Menschen haben ein Recht auf Flucht. Und wer sich auf der Flucht befindet, braucht Solidarität und keine Politik, die mit allen Mitteln spaltet und ausgrenzt. 

Solidarisiere auch du dich und setze dem zunehmenden Rechtsruck und der damit verbundenen gesellschaftlichen Spaltung etwas entgegen. Schließe dich an und gehe auf die Straße. Aktiviere deine Netzwerke! Zeige allen, dass dir Menschenleben nicht gleichgültig sind und du für Menschenrechte einstehst. Immer und überall.

Am fünften Aktionstag der #YACHTFLEET zeigen Aktivist*innen in Dresden die Namen der 35.000 Menschen, die auf dem Weg nach Europa umgekommen sind.
Die Schilder listen die Namen der Gestorbenen mit ihrem Herkunftsland und der Todesursache.
Die Aktion setzt ein Zeichen gegen die tödliche Abschottungspolitik der EU.

Alle Infos zur Aktionswoche auf dem Wasser und an Land findest du hier.